Für Dich Daniel

Für dich Daniel

Ich steh allein in einem Raum
Ich fühle mich selbst noch kaum
Vor Trauer und der Einsamkeit
Ist mein Herz so sehr entzweit.

Es ist zu Ende
Es ist ausgesprochen
Nach einigen langen einsamen Wochen.

Es ist vorbei
Nun doch vergangen
Ich habe Tränen auf den Wangen.

Egal was war, was kommt, was ist
In meinem Herzen du ewig bist.
Vielleicht auf eine andre Art
Allein zu sein wird für mich hart.

Ich weiß du wirst mir lange fehlen
Und mich in Gedanken weiter quälen
Weil mir deine Nähe fehlt
Und mir den Blick nach vorne stielt.

Auch wenn es scheint jetzt doch vorüber
Ich fühl dich fast noch gegenüber.
Neben mir, in meiner Nähe
Als wenn ich direkt vor dir stehe.

Den ganzen Weg, den wir gegangen
War ich in deinen Armen gefangen
Du hast mich begleitet in schlechten Tagen
Und warst bei mir, was soll ich sagen.

Egal, die letzte Zeit war schwer,
jetzt zählt es ja auch gar nicht mehr.
Ich möchte dir im Herzen danken
Bevor wir auseinander wanken.

Eine letzte Umarmung, das war es dann
„Mach dein Ding!“ kam noch bei mir an.
Ich schloss die Türe hinter mir
Meine Tränen flossen fort von mir.

Ich konnte es spüren, mein Herz war offen
Ich hatte noch so viel zu hoffen.
Das Leben trennt, auch wenn das Herz
Geöffnet ist für jeden Schmerz.

Auch wenn im Herzen alles stimmt
Das Leben doch  den andren nimmt.
Es trennt, weil es wohl besser scheint
Auch wenn man unendlich lange weint.

10 Gedanken zu “Für Dich Daniel

  1. Wunderschöne Worte, man spürt deinen Verlust in jedem Einzelnen. Wenn er es lesen würde, wäre die Frage ob er es versteht… Ich wünsche dir viel Kraft in dieser Tennungs-Phase und einen baldigen Neubeginn. Alles Gute für dich. 😊

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  2. Lieben Dank. Er liest alles nicht. Er hat sich bewusst dagegen entschieden. Aber es ist in Ordnung für mich. Die Worte machen es nicht aus. Seine Eigenerfahrung macht es mehr aus als mein gesagtes Wort und so wie jeder für sich mit dem Schmerz umgeht. In Gedanken können wir auch vieles aussenden, um erst einmal Frieden mit uns selbst zu schaffen. Das spürt der andere, so sehr wir uns vllt auch untgut getrennt haben und so viele negative Gedanken erst einmal hochkommen.
    Das ist sehr schwer, weil wir doch alle in so einer Zeit projezieren und erst einmal Schuld in uns oder dem anderen suchen. Ich weiß, dass es gut ist. Mehr brauche ich nicht. Und egal welche Trennungs Steps jetzt noch kommen. Ich weiß es kommt etwas Neues und was lasse ich völlig offen.

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