Im Wein ertränkt

Im Wein ertränkt

Wenn mein Kopf denkt
Wird alles im Wein ertränkt.
Das Glas ist voll, das Glas ist leer
Ich kann jetzt einfach gar nicht mehr.
Zu denken und mich frei zu fühlen
In alten Erinnerungen schwelgen, wühlen.
Vergib mir auf die alten Tage
Weil ich es einfach nicht ertrage.
Alles was ich denken kann
Versinkt im Rotweinglas, verdammt!
Ein wohl auf all den großen Schmerz
Versunken in meinem kleinen Herz.
Es ist an der Zeit endlich zu vergeben,
um wieder freudig weiterzuleben.
In der Tiefe meines Herzens lebt,
der Mensch, der eine Zeit neben mir steht.
Nun entlasse ich dich mit warmer Kraft
Damit es neue Liebe schafft. ♥

 

15 Gedanken zu “Im Wein ertränkt

  1. Liebe Carolin,
    ich kenne diesen Schmerz, glaube ich sehr gut,
    und das einzige , was mir dabei bisher geholfen hat,
    ist dieser EINEN Liebe zu vertrauen,
    die tief, tief unterhalb der letzten Neige des Rotwein-Glases zu finden ist,
    und SIE selbst als Partner zu empfinden,
    und darin die schönsteLiebesbeziehung zu leben,
    die wir uns nur vorstellen können –
    mit dem Leben selbst als Liebhaber und Geliebten,
    der unzählige Hände und Augen hat,
    und nur EIN Herz, in dem wir alle eins sind.
    Grüße von ❤ zu ❤ schickt dir
    Marina

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Marina, ja das spüre ich immer mehr. Gerdade in den letzten Monaten kam diese eine Liebe zu mir selbst zum ersten Mal mit aller Kraft auf. In einer Form wie ich sie noch nie wahrgenommen habe. Gerne geht man in den Widerstand aus Angsgt vor dem Alleinsein. Sicher und ich weiss hier liegt ein großer Schatz verborgen, den ich dankbar langsam annehmen kann und akzeptiere, dass ich nur durch diese jetzige Situation immer mehr zu meiner wahren Kern vordringen darf. Der Schmerz übermannt einen manchmal wie Windsturm der einem den Atem nimmt.

      Gefällt mir

      • Liebe Carolin,
        gerade in den letzten Wochen bewegt(e) dieser (Verlust)Schmerz mich auch. Du beschreibst es, finde ich, sehr treffend mit dem Windsturm, der einen übermannt – aber er weht auch immer wieder weg. Der Schmerz kommt in Wellen und flaut immer wieder ab, so habe ich es erlebt (jetzt und auch schon so manches Mal vor Monaten und Jahren) – und macht dann einem Raum unabhängigen Friedens Platz. Die Schmerzwellen nehmen in ihrer Häufigkeit und INtensität ab, so habe ich es jetzt (wieder) erlebt. Die Gefühle so weit es möglich ist zuzulassen und durch sie hindurch zu atmen, und gaaanz lange auszuatmen habe ich als hilfreich erlebt.
        Falls du Lust hast, hier ein Gedicht von mir zu DER Liebe, die nicht zielgerichtet auf Personen ist
        http://www.marina-kaiser.de/gpEasy/index.php/Tauche_tief
        Und ein wie ich finde sehr hilfreicher Artikel von Yvonne Mohr zur Heilung von schmerzilchen Emotionen:
        http://www.lichtderwelten.de/index.php/selbsthilfe/angst-und-belastende-emotionen—was-tun/belastende-emotionen-erloesen
        Sorry, wenn das jetzt vielleicht etwas viel auf einmal ist, aber ich weiß, wie heftig solche Trennungsschmerzen sien können und hoffe, hier ist was dabei, was gut tut.
        Sei herzlich gegrüßt von Marina

        Gefällt 1 Person

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