Eher jeder für sich anstatt zusammen vereint

Eher jeder für sich anstatt zusammen vereint

Oft frage ich mich, ob manche Menschen das wirklich ernst meinen. Sie gehen mit anderen schlecht um und wundern sich, wenn sie alleine gelassen werden und niemand sie verstehen mag. Sie sehen nur sich und können sich nicht in die Lage anderer versetzen. Warum taucht diese Wesensart so oft auf? Ständig kann ich sie beobachten, ob beim Gang durch die Stadt oder in der Familie.
Ich stelle immer wieder fest, dass doch jeder ursächlich das gleiche Problem zu haben scheint:
Durch die weltlichen Umstände, die Hast, die Eile, das Schnell Schnell, der Zeitdruck, der unser Leben beherrscht, vergessen wir uns selbst und unsere Mitmenschen. Ja, gerade auch unsere Liebsten. Wir legen unsere Prioritäten fast nur im Außen fest.

Wir versuchen mit dem Leben, das da draußen tobt und schnell an uns vorbeizurasen scheint, mitzuhalten. Denn, wenn wir es nicht tun, so glauben wir, sind wir nichts. Dann sind wir nichts mehr wert. Dann kehren uns alle den Rücken zu. Dann sind wir alleine und fühlen uns wie ein Außerirdischer, der einfach nicht mehr nach der Uhr tickt, der alle nachlaufen.

Daher haben wir Angst unser wahres Ich zu zeigen, so zu sein wie wir sind. Denn wir denken wir können nicht. Wir sind tausenden von Abhängigkeiten unterworfen, die uns die Politik und Wirtschaft vorgibt. Mit diesem Kreislauf, der unglaublich unmenschlich und rasend schnell voranschreitet müssen wir mithalten. Damit wir Geld verdienen, ein Dach über dem Kopf haben. Damit wir „glücklich“ sind und uns der Gesellschaft zugehörig fühlen. Doch ist es das wert, gegen unsere Ursinn und unser Herzensgefühl ständig zu agieren. Zu hetzen, zu eilen, von Termin zu Termin zu denken und dabei vollkommen uns von uns selbst entfernen. Was wünschst du dir wirklich? Was tut dir gut? Ist es das was du möchtest?

5 Gedanken zu “Eher jeder für sich anstatt zusammen vereint

    • Ich denke es ist schwer einen anderen Weg zu gehen als die Masse. Zu Beginn steht man oft erstmal alleine da. Dennoch lohnt es sich, denn man findet zu sich selbst und wird unabhängiger von anderen und deren Meinungen. Leider hetzen so viele dem nach, was die Gesellschaft so vorgibt. Zusammen vereint ist das allerdings für mich nicht, denn die Vielfalt die im Menschensein angelegt ist, geht dabei traurigerweise unter.

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  1. Übrigens zu dem Thema „andere bekehren“ habe ich auch einen Beitrag demnächst. Hier geht es allerdings um das religiöse Bekehren, wo ich oft sehr genervt reagiere. Denn jeder sollte für sich selbst herausfinden, was er möchte. Ob es ihm guttut das zu tun was Traditionen ihm/ihr vorschreiben oder einen Herzensweg gehen. Je nachdem, was einen glücklich macht, danach sollte man handeln. Oder?

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