Der Glaube – ein heikles Thema

Der Glaube – ein heikles Thema

Neulich fiel mir wieder ein Infoblatt in die Hand über den Glauben an Gott. Ein Mann gab mir das Papier, um mich wohl zu bekehren. Leider bin ich nicht zu bekehren, denn niemand soll den Glauben durch einen anderen erlangen, sondern aus sich heraus.
Es hat mich doch wieder negativ bewegt. Viele Menschen, die dem christlichen Glauben anhängen, denken, dass der Gottesglaube auf Wissenschaft beruht. Daher stellen sie Gebote und Regeln auf. So wie Rechenregeln in der Mathematik. Meiner Meinung nach ist Glaube nicht beschreibbar oder gar auf Wissenschaft basierend. Daher kann es auch nicht sein, dass es Regeln oder Geboten bedarf. Denn es macht Menschen unfrei und führt dazu, dass sie immer wieder Schuld auf sich laden und sich klein machen.

Kein Mensch sollte sich klein machen. Der Gott an den ich glaube will sicher nicht, dass ich mich klein mache und gehorche. Er will, dass ich mich in meiner individuellen Vielfalt und Kraft entwickle. So wie ich bin.

Der Mann mit dem ich sprach dachte, als ich ihm erzählte ich habe meinen eigenen Gott in meinem Herzen, dass ich nicht an diesen einen Gott glaube. Und ja, das ist so. Denn ich bin überzeugt, dass der Glaube der Kirche, Menschen zu Sklaven und unfrei macht. Ich bin überzeugt, dass Menschen, die diesem Glauben anhaften, sehr beeinflussbar sind, nicht anders als Atheisten, die anderen Glaubensrichtungen oder Gruppen beiwohnen. Für mich ist es nichts anderes als Politik.

Mein Glaube ruht auf meiner individuellen Herzensqualität. Daher gibt es für mich auch nicht den EINEN Glauben oder den EINEN Gott. Sondern einen Glauben, der individuell wie wir sind in uns wohnt und uns das Leben zeigt. Jeder der seinen eigenen Glauben ausformt wird frei sein. Alleine sich an Gebote zu halten ist eine Form der Einengung und Unfreiheit. Es soll Menschen dazu bringen zu gehorchen und nicht dazu sich individuell zu entwickeln.

Vielleicht gibt es mehr Menschen, die so denken wie ich. Ich akzeptiere jegliche Art von Glaube, muss jedoch sagen, dass die Bekehrungsversuche wirklich nerven. Wir müssen aufhören anderen unseren Glauben auf erzwingen zu wollen. Denn so entwickeln sich unsere Herzen nicht weiter. Wir werden mehr und mehr starr und Sklaven großer Mächte, die alles beeinflussen wollen – was eh schon viel zu lange so ist…

8 Gedanken zu “Der Glaube – ein heikles Thema

  1. Ich schließe mich an. Gott hat kein gutes Bodenpersonal. Was man da so alles hört. Und dabei sollten/müssten die Vorbild sein.Wieso gibt es Eangelische und Katholische, wenn es doch nur einen Gott gibt? Fragen, die sich auftun, wenn man genauer darüber nachdenkt. Fragen ohne Antwort. Achja, jetzt hätte ichf ast vergessen, dass es noch die Zeugen Jehovas und andere Gruppierungen gibt. Mir egal. Jeder lebe nach seiner eigenen Fasson.
    LG Harald

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