Träume bewusst machen

Träume bewusst machen

Zu Zeiten, wo es in mir brodelt und ich spüre, dass sich etwas bewegen ode angesehen werden möchte, versuche ich mich an meine Träume zu erinnern. Sofern ich träume.
Ich lege mir ein kleines Heftchen und einen Stift abends an meinen Nachttisch und schreibe den Traum morgens sofort auf, wenn ich wach werde.

In vielen dieser Träume stecken Wahrheiten über uns selbst und auch wichtige Hinweise für die Zukunft. Ich habe es selbst nicht geglaubt bis ich es ausprobiert habe.
Ich habe das Träume festhalten in meinem letzten Jahr der Veränderung so oft wie möglich umgesetzt. Und dabei festgestellt, dass ich gerade in Situationen wo ich mich vom Verstand her nicht entscheiden konnte, mein Unterbewusstsein eh schon eine Entscheidung getroffen hatte. Genau das wurde mir in meinen Träumen gezeigt.

Zum Beispiel träumte ich von meinem damals Partner wie er eine Turmtreppe vor mir herläuft. Ich lief immer hinterher und bekam ihn einfach nicht zu fassen. Für mich war damals klar, dass jeder von uns einfach seinen eigenen Weg und seine eigene Geschwindigkeit gehen muss. Ich konnte mich nur schwer mit diesem Gedanken anfreunden, da ich ihn liebte und mein Herz unglaublich weinte. Dennoch sagte mir mein Unterbewusstsein die Wahrheit.

Also entschied ich mich schweren Herzens Abschied zu nehmen und wusste gleichzeitig dass es Zeit brauchte, damit wir beide unseren Weg finden. Nach 4 Monaten meldete sich mein Expartner bei mir und teilte mir mit wie glücklich er sei mit seiner neuen Frau und dass es gut war so wie es gekommen ist. Ich war weder beleidigt noch eifersüchtig, denn ich hatte diese Entscheidung ja auch für mich getroffen! Ich bin auch meinen Weg gegangen und heute an dem Punkt, wo ich sagen kann, dass ich dankbar bin, dass ich auf meine Träume und gleichzeitig auf mein Unterbewusstsein gehört habe.

7 Gedanken zu “Träume bewusst machen

  1. Liebe Carolin,
    ich träume im Moment auch sehr intensiv und teilweise anstrengend. Eine Freundin schlug mir vor ein Traumtagebuch zu führen, ähnlich wie du es machst. Wie hältst du durcheinander wirbelnde Träume fest? Bei mir sind viele Schnitte wie in Filmen.
    Es ist toll wie sehr dir die Verdeutlichung deiner Träume schon den Weg gewiesen hat!
    Annie

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    • Liebe Annie, danke für deine persönliche Rückmeldung! Also ich habe eigentlich immer sehr verwirrend geträumt. Denke, dass ist eigentlich in den meisten Fällen normal, da das Unterbewusstsein ganz anders „arbeitet“ als wenn wir wach sind. Ich habe das was ich wusste so aufgeschrieben, wie es mir intuitiv gerade in dem Moment kam. Es ist nicht schlimm wenn man nicht mehr alles weiß. Gerade das, was man noch weiß, ist eigentlich meist das, was für uns wichtig ist 🙂 Das ist das Witzige. Mach dir dabei keinen Stress, bleib gelassen. Das was kommt kommt. Und was nicht zeigt sich nochmal, oder war in dem Moment niht Priorität.
      Ich habe einen guten Freund/Heiler, der mit mir zusammen zu Beginn die Träume gedeutet hat. Mir aber stets gesagt hat ich solle sie selber deuten. Denn so ist es meist der richtige Weg und wenn das Bauhgefühl und die Intuition sehr gut bereits führen, ist das die beste Methode. Zu Beginn war es mir aber wichtig mich etwas an die Hand nehmen zu lassen bis ich von allein „gehen konnte“. Ich hoffe das hilft dir etwas!

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      • Danke für deine Antwort Carolin! Ich bin heute in der Stadt unterwegs und werde mir ein schönes Notizbuch zulegen, in das ich dann direkt am nächsten Morgen meine Träume niederschreiben kann. Du machst mir etwas Mut – ich werde alles so festhalten, wie ich es erinnere, ganz ohne Druck einen Zusammenhang reinbringen zu müssen.
        Annie

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      • Prima! Dein Bauchgefühl wird dich langsam leiten. Am Anfang gar nicht so leicht, wenn man immer im Kopf rumschwirrt 🙂 Ich kenne das zu gut. Seitdem ich mich auf meine Intuition verlasse bin ich freier und vor allem sorgenfreier! Mancher würde sagen das geht nicht. Aber das sagen meist die, die es noch nicht ausprobiert haben.

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    • Ja ich mache das sehr gerne. Aber auch nicht immer. Eben dann wenn ich spüre innerlich tut sich etwas. Damals konnte ich keine Entscheidung treffen. Und merkte wie mir meine Träume immer mehr zeigten, dass ich sie doch schon getroffen hatte. Darauf hören ist wahres Vertrauen und es hat mir gezeigt, dass ich mich auf mich immer verlassen kann.

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  2. Dabei fällt mich ein das die 12 Raureifnächte (ab der Nacht von 22. auf dem 23.12.) anstehen. Jeden Nacht steht dafür für einen Monat im neuen Jahr. Das war zu dieser Zeit geträumt wird, ist das, was im kommenden Jahr auf einen zukommt.
    Vielleicht ja ein guter Zeitpunkt um bewusst mit dem Träumen anzufangen 🙂

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